Schützenbrauchtum soll zum Weltkulturerbe ernannt werden

Das Schützen­brauch­tum soll in die soge­nan­nte repräsen­ta­tive Liste des imma­teriel­llen Kul­turerbes der Men­schheit der UNESCO aufgenom­men wer­den. Hier­für stimmte am Dien­stag ein­stim­mig die CDU-Land­tags­frak­tion in Düs­sel­dorf. Die Frak­tion unter­stützt damit den entsprechen­den Antrag der Europäis­chen Gemein­schaft His­torisch­er Schützen. Die Ini­tia­tive zur Unter­stützung dieses Antrages kam von den süd­west­fälis­chen Land­tagsab­ge­ord­neten der CDU. MdL und CDU-Bezirksvor­sitzen­der Klaus Kaiser: „570.000 Men­schen in Nor­drhein-West­falen sind in Schützen­brud­er­schaften und ‑vere­inen organ­isiert. Und es sind diese Schützen, die sich seit jeher das ganze Jahr über nach dem Leit­spruch ‚Glaube, Sitte, Heimat’ für die Gemein­schaft in unseren Dör­fern und Städten ein­set­zen“. Dieses beispiel­lose gesellschaftliche Engage­ment, das auf ein­er lan­gen Tra­di­tion beruht, sei „ganz ein­deutig“ Teil des Kul­turerbes und solle durch die Auf­nahme bei der UNESCO entsprechend gewürdigt wer­den.

Der stel­lvertre­tende Oberst der St.-Johannes-Baptist-Schützenbruderschaft, Raimund Reuther, begrüßt die Unter­stützung der CDU-Land­tags­frak­tion für seinen im Namen der Neheimer Schützen gestell­ten Antrag: „Die Entschei­dung ist ein weit­er­er Schritt, das Brauch­tum unter Uni­ver­salschutz zu stellen. Das Ziel ist, dass die Kul­tur der Schützen so beste­hen bleibt, wie sie seit Jahrhun­derten gelebt wird“.