Polizeipräsenz: MdL Kaiser sieht „Gefährdung der öffentlichen Sicherheit“

Die Pläne zum weit­eren Abzug von Polizeifahrzeu­gen in Arns­berg stoßen beim Neheimer Land­tagsab­ge­ord­neten Klaus Kaiser auf Unver­ständ­nis. In ein­er Anfrage an die Lan­desregierung sieht Kaiser eine „Gefährdung der öffentlichen Sicher­heit“ und fragt: „Gibt es auch zukün­ftig genug Polizei­di­en­st­fahrzeuge im Hochsauerlandkreis?“.

Laut Infor­ma­tio­nen des Lan­drates des Hochsauer­land­kreis­es, Dr. Karl Schnei­der, plant die Lan­desregierung, einzelne Dien­st­fahrzeuge der Polizei aus dem Kreis­ge­bi­et abzuziehen, um diese in andere Kom­munen des Lan­des zu verlegen.

Klaus Kaiser dazu: „Als Flächenkreis mit beson­der­er Topografie und nur weni­gen Verkehrsverbindungsach­sen zwis­chen den Kom­munen, ist der Hochsauer­land­kreis auf eine aus­re­ichend hohe Zahl von Dien­st­fahrzeu­gen beson­ders angewiesen“.

In ein­er Anfrage bit­tet Klaus Kaiser daher um die Beant­wor­tung fol­gen­der Fra­gen durch die Landesregierung:

  1. Plant die Lan­desregierung, die Anzahl der Dien­st­fahrzeuge im Hochsauer­land­kreis zu verringern?
  2. Wie bew­ertet die Lan­desregierung die öffentliche Sicher­heit im Hochsauerlandkreis?
  3. Welche Dien­st­fahrzeuge ste­hen der Kreis­polizeibehörde im Kreis seit 2010 bis voraus­sichtlich bis 2017 zur Ver­fü­gung? (Bitte einzeln auflisten.)
  4. Welche Kri­te­rien spie­len bei der Ausstat­tung der Polizei mit Dien­st­fahrzeu­gen in ein­er Kreis­polizeibehörde bzw. den Polizeiprä­si­di­en in den kre­is­freien Städten eine Rolle?
  5. Find­en Kri­te­rien wie die Topografie eines Kreis­es bzw. die damit ver­bun­de­nen schwieri­gen Anfahrtswege für die Polizei bei der Ausstat­tung mit Dien­st­fahrzeu­gen Anwendung?