Müscheder CDU mit hohem Frauenanteil

Müscheder <span class="caps">CDU</span> mit hohem Frauenanteil

Arns­berg-Müschede. Keine Prob­leme mit der Quote hat seit Jahren die CDU Müschede. Im Vor­stand und im Bezirk­sauss­chuss sind Män­ner und Frauen zahlen­mäßig nahezu im Gle­ichgewicht. Auf der Mit­gliederver­samm­lung der Partei gab deren Vor­sitzen­der Christoph Hille­brand bekan­nt, dass im neuen Bezirk­sauss­chuss zwei Män­ner (Christoph Hille­brand, Richard Stake­meier)  und drei Frauen (Mar­ti­na Geilk­er, Mar­gret Backs, Gisela Wilms) sitzen wer­den. Erfreulich sei auch, so der Vor­sitzende, dass sich der Vor­stand weit­er­hin ver­jünge. Nach­fol­ger von Huber­tus Man­toan als stel­lvertre­ten­dem Vor­sitzen­den wird Ralph Kauf­mann. Die bish­erige Geschäfts­führerin Gisela Wilms gibt ihr Amt an Nina Guschall ab, bleibt aber Press­esprecherin.

In seinem Rück­blick auf das Jahr 2020 kon­nte Hille­brand auf viele Aktiv­itäten der CDU Müschede ver­weisen. So hat sich die Partei für Geschwindigkeit­skon­trollen auf der Rönkhauser Straße und dem Krakeloh stark gemacht. Das Kreuz auf dem Rohberg wurde auf­grund der CDU-Ini­tia­tive im Auf­trag des Arbeit­skreis­es Dor­fen­twick­lung und Heimatpflege (ADH) beleuchtet. Im Vor­feld hat­te der Vor­stand der Ort­sunion Sträuch­er zurück­geschnit­ten und neue gepflanzt. Weit­er­hin ste­ht nun die drin­gend notwendi­ge Sanierung der Pausen­halle der Grund­schule auf der Agen­da der Stadt. Der Vor­sitzende zeigte sich sichtlich erfreut, dass der Ein­satz für das Dorf mit einem Wahlergeb­nis von über 50 Prozent hon­ori­ert wor­den ist. Er hob allerd­ings auch die beson­dere Ver­ant­wor­tung her­vor, die die CDU nun durch die absolute Mehrheit im Bezirk­sauss­chuss habe.

Nach den Aus­führun­gen Hille­brands gab der Hüsten­er Dr. Ger­hard Webers einen Ein­blick in die Arbeit der NRW Stiftung, deren Region­al­botschafter er ist. Die Organ­i­sa­tion wurde 1986 auf­grund der Idee von Christi­na Rau ins Leben gerufen. Ihr Mann, der dama­lige Min­is­ter­präsi­dent und spätere Bun­de­spräsi­dent Johannes Rau, war der erste Vor­sitzende. Die Stiftung hat sich den Erhalt von Leben­sräu­men auf die Fah­nen geschrieben. Konkret bedeutet dies, dass inzwis­chen 3.200 Pro­jek­te mit 280 Mil­lio­nen Euro unter­stützt wor­den sind, darunter auch zahlre­iche Gebäude oder Ein­rich­tun­gen in unser­er Gegend. Als Beispiele nan­nte Webers das Ehm­sendenkmal, das Feuer­wehrmu­se­um, die Roden­tel­gen-Kapelle oder auch das Freilicht­mu­se­um. Der Ref­er­ent erläuterte den erstaunten Gästen, dass jed­er, der Lot­to spiele, das Stiftungsver­mö­gen wach­sen ließe. 40 Prozent der Erträge von West­lot­to fließen in die Organ­i­sa­tion. Darüber hin­aus kann jed­er zu einem Jahres­beitrag von 30 Euro Mit­glied wer­den und hat somit freien Ein­tritt in viele Museen des Lan­des. Beson­ders inter­es­sant dürfte es für die Arns­berg­er sein, dass mit dem Mit­glieds­beitrag alle Vorstel­lun­gen der Freilicht­bühne Her­drin­gen kosten­los besucht wer­den kön­nen.

Am Ende der Sitzung kon­nte Hille­brand noch eine Ehrung vornehmen. Willy Willmes gehört der CDU seit 25 Jahren an. Da er außer­dem aus dem Kreistag aus­geschieden ist, dank­te der Vor­sitzende der CDU Müschede ihm für seinen uner­müdlichen Ein­satz im Hochsauer­land.