Familienfrühschoppen mit Friedrich Merz

Familienfrühschoppen mit Friedrich Merz
Rund 190 Gäste kon­nte CDU-Stadtver­bandsvor­sitzen­der Peter Blume kür­zlich zum Fam­i­lien­früh­schop­pen in der Fes­thalle der Arns­berg­er Bürg­er­schützenge­sellschaft begrüßen. In sein­er Eröff­nungsansprache ging Blume auf die aktuellen kom­mu­nalpoli­tis­chen Her­aus­forderun­gen ein. Der Aus­bau der Kindertages­be­treu­ung, die Dig­i­tal­isierung der Schulen, die Inter­essen der heimis­chen Wirtschaft und die Belange des Umweltschutzes seien bei den Christ­demokrat­en in den besten Hän­den. Die CDU sei in Arns­berg die Partei, die die Anliegen der Bürg­erin­nen und Bürg­er vertrete. Die CDU gehe mit dem Anspruch in den anste­hen­den Kom­mal­nal­wahlkampf, wieder stärk­ste poli­tis­che Kraft im Arns­berg­er Stad­trat zu wer­den. Dazu werde die Partei in weni­gen Wochen ein ansprechen­des Kan­di­da­te­nange­bot unter­bre­it­en.
Nach einem Gruß­wort von Peter Erb, dem Haupt­mann der Arns­berg­er Bürg­er­schützen und Haush­ernn der Fes­thalle, hieß Peter Blume als Ehren­gast Friedrich Merz willkom­men.
In gewohnt bril­lanter Weise ging Merz auf die außen- und europa­poli­tis­che Sit­u­a­tion ein. Nach Merz’ Ansicht müsse die Tren­nung, die teil­weise wieder ent­lang der alten Ost-West-Gren­ze ver­laufe, über­wun­den wer­den. Europa müsse in den wesentlichen poli­tis­chen Fra­gen eine Sprache sprechen und zu ein­er gemein­samen Hal­tung kom­men. Europa könne nicht alles machen. Europa müsse aber das Wichtige gemein­sam tun. Als Beip­iels führte Merz die poli­tis­che Hal­tung gegenüber Chi­na an. Das Land habe eine Europa-Strate­gie. “Wir sind umgekehrt von ein­er eige­nen Strate­gie gegenüber Chi­na ziem­lich weit ent­fer­nt”, so der Poli­tik­er.
Friedrich Merz the­ma­tisierte auch die innen­polit­ige Lage. Ihn treibe um, dass die CDU so viele Wäh­ler an die AfD ver­loren habe. Das seien nur zu einem kleinen Teil unan­genehme rechte Typen. Die meis­ten seien wertkon­ser­v­a­tive, lib­erale Leute, die von der CDU tief ent­täuscht seien, weil sie wed­er Lin­ie noch Führung erken­nen. Dies sei von der CDU jedoch zu ewarten.
Friedrich Merz erneuerte seine Ange­bot mitzuhelfen, die Prob­leme dieses Lan­des zu lösen. Gerne sei erbere­it, in einem guten Team zu arbeit­en.
Die Anwe­senden dank­ten Friedrich Merz mit lang anhal­ten­dem Beifall für seine Rede. Mit einem Imbiss und kühlen Getränken klang der Früh­schop­pen am frühen Nach­mit­tag aus.