CDU wählt Peter Erb mit 98,8 Prozent zum Bürgermeisterkandidaten

<span class="caps">CDU</span> wählt Peter Erb mit 98,8 Prozent zum Bürgermeisterkandidaten

Arns­berg. Peter Erb ist Bürg­er­meis­terkan­di­dat der CDU Arns­berg. Am Don­ner­stag wählten die Mit­glieder der CDU in ein­er Ver­samm­lung den 51-jähri­gen Arns­berg­er mit über­ra­gen­den 98,8 Prozent zum Kan­di­dat­en. Arns­berg wählt am 4. Feb­ru­ar den Amt­snach­fol­ger von Hans-Josef Vogel (CDU).

Die stel­lvertre­tende Bürg­er­meis­terin Rose­marie Gold­ner war erste Gratulantin

In ein­er umfassenden Rede stellte Peter Erb den Mit­gliedern der CDU sich und sein Pro­gramm vor. Die Rede im Wort­laut (es gilt das gesproch­ene Wort):

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Vie­len Dank, dass ich heute hier bei Ihnen sein darf. Ich möchte mich her­zlich für Ihre Ein­ladung zu Ihrer Mit­gliederver­samm­lung bedanken.

Nor­maler­weise ste­he ich hier, an diesem Pult und an diesem Mikro und begrüße die Gäste der Arns­berg­er Bürg­er­schützen. Heute bin ich Gast und ich freue mich, dass ich in dieser Rolle hier stehe.

Als ich vor eini­gen Wochen ange­sprochen wurde, ob ich mir vorstellen kön­nte, mich als Bürg­er­meis­terkan­di­dat für meine Heimat­stadt zur Ver­fü­gung zu stellen, war ich natür­lich mehr als über­rascht. Über­rascht vor allem deshalb, weil ich über­haupt nicht aktiv auf der Suche nach ein­er neuen beru­flichen Her­aus­forderung war, weil ich mich ehrlich gesagt, bis auf einige mehr spaßig gemeinte Gespräche mit Fre­un­den, so nach dem Mot­to „Mach Du das doch!“, mit diesem The­ma nie beschäftigt hat­te. Ich bin seit über dreißig Jahren in ungekündigter, vernün­ftig bezahlter Stel­lung bei Karstadt beschäftigt, füh­le mich dort wohl, bin gut ver­net­zt und als Führungskraft und Kol­lege anerkan­nt. Einen echt­en Grund für einen Wech­sel gab es für mich daher eigentlich nicht.

Nach dem ersten Schreck­en habe ich über­legt, was ein solch­er Schritt bedeutet. Was er für mich per­sön­lich bedeutet, was er für meine Frau und meine Kinder bedeutet, was er für meine Fre­unde und Vere­ine bedeutet und auch was er vielle­icht für die Stadt Arns­berg und die Men­schen, die hier leben, bedeutet.

Heute ste­he ich hier, um Sie alle ein wenig an diesen Gedanken teil­haben zu lassen. Ich möchte Ihnen erzählen, warum ich glaube, dass es richtig ist, dass ich heute hier ste­he und warum mich die Aus­sage einiger Fre­unde „Das tust Du Dir an?“ eben nicht schreckt, son­dern ans­pornt und motiviert. Ich habe in den ver­gan­genen Wochen des Über­legens immer mehr die Überzeu­gung gewon­nen, dass ich mir keine auf der einen Seite span­nen­dere und vielfältigere, auf der anderen Seite aber auch her­aus­fordern­dere und anspruchsvollere Auf­gabe vorstellen kann und ich sehr gern mein­er Heimat­stadt Arns­berg als Bürg­er­meis­ter dienen möchte. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich bei diesem Vorhaben unterstützen.

Da es auch hier im Saal vielle­icht die eine oder andere und den ein oder anderen gibt, die bzw. der mich noch nicht ken­nt, ges­tat­ten Sie mir ganz kurz, mich ein­mal per­sön­lich vorzustellen:

Mein Name ist Peter Erb, ich bin 51 Jahre alt, gebür­tiger Arns­berg­er und lebe mit mein­er Frau Mar­i­on und meinen 13-jähri­gen Zwill­in­gen Katha­ri­na und Jes­si­ca im Ort­steil Niedereimer. Ich bin in Arns­berg aufgewach­sen und zur Schule gegan­gen und habe im Jahr 1985 am Lau­ren­tianum Abitur gemacht.

Nach dem Abitur und dem Wehr­di­enst bei der Bun­des­ma­rine habe ich bei der Fa. Karstadt eine kaufmän­nis­che Aus­bil­dung gemacht und mich intern in diversen Lehrgän­gen und Sem­i­naren weit­erge­bildet. Seit 20 Jahren führe ich für mein Unternehmen kleine, mit­tlere oder große Waren­häuser oder Filialverbünde.

In mein­er Freizeit habe ich sehr gern im Män­ner­chor gesun­gen und mache seit eini­gen Jahrzehn­ten Vor­stand­sar­beit bei den Arns­berg­er Bürg­er­schützen – jet­zt seit fast 6 Jahren als Haupt­mann. Das weiß aber hier im Saal sich­er ohne­hin jede und jed­er, so dass ich hier nicht näher darauf einge­hen muss.

Wenn man 51 Jahre alt ist, dann kön­nte man natür­lich noch sehr viel mehr Per­sön­lich­es erzählen. Heute soll es aber darum gehen, wie so jemand wie ich, mit einem kaufmän­nis­chen Hin­ter­grund und eben kein­er Ver­wal­tungser­fahrung, ein­er durch diverse Vere­ine starken Ver­net­zung in unser­er Stadt – aber ohne Parteibuch – auf die Idee kommt, sich um das Amt des Bürg­er­meis­ters unser­er Heimat­stadt Arns­berg zu bewerben.

Hierzu möchte ich Ihnen zunächst erzählen, wie ich arbeite, welche Wege und Strate­gien ich in meinem bish­eri­gen Beruf­sleben gewählt habe, um erfol­gre­ich zu sein, meinen Ver­ant­wor­tungs­bere­ich nach vorn zu entwick­eln und meinen Kol­legin­nen und Kol­le­gen auf der einen Seite und den Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern auf der anderen Seite ein ver­lässlich­er und anerkan­nter Part­ner zu sein.

Ich bin sich­er, dass ich auf Grund mein­er langjähri­gen und umfan­gre­ichen Beruf­ser­fahrung der Stadt Arns­berg und Ihren Bürg­erin­nen und Bürg­ern helfen kann, den in den ver­gan­genen Jahren eingeschla­ge­nen erfol­gre­ichen Weg weiterzugehen.

  1. Ich bringe die Erfahrung aus vie­len, sehr unter­schiedlichen, Städten mit, in denen ich gear­beit­et habe. Ich habe z.B. in München gear­beit­et, in Bayreuth, Wies­baden und Dort­mund. Seit gut einem Jahr fahre ich täglich nach Mün­ster. Die unter­schiedlichen Sichtweisen, die bei sehr unter­schiedlichen Men­schen, Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern und Kundin­nen und Kun­den nötig sind, haben mich geprägt und zu dem gemacht, der ich heute bin.
  2. Ich bin Gremien­ar­beit gewohnt. Ich bin es gewohnt, Ver­bün­dete zu suchen. Dies war in der Ver­gan­gen­heit sowohl intern, also inner­halb des eige­nen Unternehmens notwendig, vor allem aber auch extern, in Zusam­me­nar­beit mit den Stadtver­wal­tun­gen, den IHKs, den Ver­bän­den den Wet­tbe­wer­bern, die je nach The­ma mal Geg­n­er und mal Mit­stre­it­er waren, oder auch den diversen Stadt­mar­ket­ingvere­inen oder ‑gesellschaften.
  3. Ich glaube an Teams, an formelle, vielle­icht durch Hier­ar­chie zus­tande gekommene, beson­ders aber an informelle Teams, in denen sich über­greifend Fach­leute zusam­men­find­en, um The­men zu disku­tieren und Prob­leme zu lösen. In diesen Run­den habe ich mich entwed­er als Mit­glied, manch­mal auch als Mod­er­a­tor oder Entschei­der gesehen.
  4. In mein­er bish­eri­gen Tätigkeit haben wir in den ver­gan­genen Jahren häu­fig bei knap­pen Ressourcen das Unternehmen weit­er­en­twick­elt und an der Zukun­fts­fähigkeit gear­beit­et … und das immer bei laufen­d­em Betrieb. Ich davon überzeugt: so anders ist das auch bei der Weit­er­en­twick­lung ein­er Stadt nicht. Ideen entwick­eln, analysieren, dabei Mach­barkeit­en und Auswirkun­gen prüfen, Pri­or­itäten set­zen und dann umsetzen.
  5. Wir denken „vom Kun­den her“; so nen­nen wir das. Wir prüfen alle Entschei­dun­gen auf Ihre Kun­de­nauswirkun­gen. Sehr vere­in­facht kön­nte man „Kundin­nen und Kun­den“ durch „Bürg­erin­nen und Bürg­er“ erset­zen. Für mich muss eine Ver­wal­tung, ein Rat und auch ein Bürg­er­meis­ter „von den Bürg­erin­nen und Bürg­ern her denken“. Sie sind die Kun­den von Rat und Verwaltung.
  6. Ich bin es gewohnt, große Teams zu führen. Teams, in denen es Fach­leute für Einzelthe­men gibt, die Ihren Job deut­lich bess­er ver­ste­hen, als der Gen­er­al­ist, der ich in der Ver­gan­gen­heit immer gewe­sen bin.

Ich habe das große Team im Rathaus , die Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­er der Stadtver­wal­tung in allen Sit­u­a­tio­nen, in denen ich Kon­takt zu vie­len Kol­legin­nen und Kol­le­gen hat­te – als Bürg­er aber auch als Vor­sitzen­der eines großen Vere­ines –, als leis­tungsstark und leis­tungs­bere­it ken­nen­gel­ernt, die nach Lösun­gen suchen und Hin­dernisse aus dem Weg räu­men. Das Grund­ver­trauen in die Fähigkeit­en ander­er hat mein bish­eriges Beruf­sleben immer geprägt und deshalb bin ich sich­er, gut auch in dieses für mich neue große Team hineinzupassen.

Als Chef eines großen Waren­haus­es oder eines ganzen Waren­hausver­bun­des bist Du immer der Gen­er­al­ist, der mit vie­len Spezial­is­ten zu tun hat. Grund­ver­trauen hieß für mich nie, nicht auch Dinge zu hin­ter­fra­gen. Es hieß aber eben­so wenig, von außen zu kom­men und zu meinen, dass man schlauer ist als die Fach­leute vor Ort.

Es gibt mein­er Mei­n­ung nach einige The­men, die in den kom­menden Jahren Pri­or­ität in der Gestal­tung unser­er Stadt haben soll­ten. Was sind meine Ziele für die Zukun­ft unser­er Stadt?

1.
Unsere gemein­same Stadt in ihrer Vielfalt der Dör­fer und Stadt­teile weit­er einen.

Wir müssen weit­er­hin daran arbeit­en, dass unsere Stadt weit­er zusam­men­wächst. Hier geht es mir nicht darum, um das ganz deut­lich zu sagen, den einzel­nen Stadt­teilen ihre Iden­tität abzus­prechen oder sie durch eine Zen­tralver­wal­tung in ihrer Eigenini­tia­tive zu beschränken. Es geht darum, deut­lich zu machen, dass die Wet­tbe­wer­ber unser­er Stadt nicht Arns­berg, Neheim, Hüsten oder die anderen Stadt­teile untere­inan­der sind, son­dern dass wir uns im Wet­tbe­werb mit den Hamms, den Werls, den Soests und sog­ar mit den Dort­munds dieser Welt befind­en. Und dies im Hin­blick auf Wohn­raum und ‑qual­ität, im Hin­blick auf Arbeit­splätze, Kul­tur­ange­bote und Infra­struk­tur und auch im Hin­blick auf Einkaufsmöglichkeiten.

Ich finde es für eine Stadt wie Arns­berg unverzicht­bar, dass es ein ganzheitlich­es Stadt­mar­ket­ing gibt; deshalb habe ich auch seit fast einein­halb Jahren im von Hans-Josef Vogel ein­gerichteten Stadt­mar­ket­ing­beirat mit­gear­beit­et. Nur eines der vie­len Ini­tia­tiv­en, die unser ehe­ma­liger Bürg­er­meis­ter für die Zukun­fts­fähigkeit unser­er Stadt ins Leben gerufen hat.

Dieses ganzheitliche Stadt­mar­ket­ing bedeutet für mich aber ger­ade nicht, dass die auch bish­er schon funk­tion­ieren­den Ini­tia­tiv­en wie das Aktive Neheim oder der Verkehrsvere­in in Arns­berg in ihren Bemühun­gen für den eige­nen Stadt­teil beschnit­ten wer­den sollen.

Vielle­icht ist ger­ade dies im Beirat oder auch in der öffentlichen Berichter­stat­tung nicht deut­lich genug gewor­den. Das ganzheitliche Stadt­mar­ket­ing muss die Klam­mer bilden und eng mit den Stadt­teilen zusam­me­nar­beit­en. Die einzel­nen Ini­tia­tiv­en brin­gen ihre Stärken ein und ich freue mich über die zunehmende Bere­itschaft zur Zusam­me­nar­beit. Das stimmt mich opti­mistisch! Mir ist klar, dass hier dicke Bret­ter zu bohren sind, aber genau dafür möchte ich in Zukun­ft mit aller Kraft arbeiten.

Und im Wet­tbe­werb mit anderen Kom­munen müssen wir daran arbeit­en, dass wir uns weit­er zutrauen, „Leucht­türme“ für unsere Stadt zu entwick­eln. Dinge pla­nen und umset­zen, über die man auch außer­halb unser­er Stadt spricht. Dinge, die Besucherin­nen und Besuch­er dazu bringt zu sagen: „Lass uns mal nach Arns­berg fahren.“ Dinge, die außergewöhn­lich sind, die vielle­icht auch mal ein biss­chen ver­rückt sein dür­fen; auf jeden Fall Dinge, die Arns­berg außergewöhn­lich und liebenswert machen.

Und neben dem Zusam­menwach­sen unser­er Stadt dür­fen wir die vielle­icht manch­mal kleinen aber den­noch wichti­gen Einzel­pro­jek­te und Fra­gen unser­er Stadt­teile nicht vergessen, die ger­ade aktuell disku­tiert wer­den. Hier und jet­zt kann ich selb­stver­ständlich nur einige wenige erwähnen:

  • Da ist die Frage um die Zukun­ft der „Großen Wiese“ und des „NASS“ in Hüsten.
  • Da ist die Frage des Einzel­han­dels­stan­dortes Neheim, ins­beson­dere auch vor der Her­aus­forderung durch den dig­i­tal­en Einzelhandel.
  • Da ist die Frage des Bürg­er­büros und der Bürg­er­begeg­nungsstätte in Oeventrop.
  • Da ist die Frage der Zukun­fts­fähigkeit unser­er Dör­fer, ange­fan­gen vom Kinder­garte, über die Grund­schule und den Sport­platz bis hin zum Friedhof.
  • Da ist die Frage nach einem Hotel für Alt-Arnsberg.

2.
Unsere Bürg­erin­nen und Bürg­er, vor allem unsere Kinder und Jugendlichen stark machen für die dig­i­tale Zeit, die wir noch nicht konkret ken­nen. Die jun­gen Leute – wir alle – müssen vor den Com­put­ern herge­hen statt ihnen zu folgen.

Apro­pos „dig­i­tal“: Wir müssen schnell daran arbeit­en, dass die Dig­i­tal­isierung, die übri­gens voran­schre­it­et, ohne dass jemand entschei­det, dies zu wollen oder nicht zu wollen; wir müssen daran arbeit­en, dass die Infra­struk­tur geschaf­fen wird, dass Dig­i­tal­isierung bess­er und schneller funk­tion­iert als anderswo.

Es sind nur Schlag­worte, aber es sind wichtige Schlag­worte: Bre­it­ban­daus­bau ein­fordern und unter­stützen, dadurch schnelles Inter­net; ein absolutes Hard-Fact und entschei­den­des The­ma für unsere Indus­trie- und Dien­stleis­tung­sun­ternehmen, aber genau­so auch ein Soft-Fact für die Bürg­erin­nen und Bürg­er unser­er Stadt. Die Telekom arbeit­et inten­siv an der Weit­er­en­twick­lung der Net­ze. In Niedereimer bekom­men wir z.B. in unser­er Straße am 12.12. dieses Jahres eine deut­lich spür­bare Geschwindigkeit­ser­höhung unser­er Net­ze hin. Lei­der sind aber andere Stadt­teile noch nicht ein­mal ter­min­lich geplant. Hier sehe ich als Bürg­er­meis­ter die Auf­gabe, zu fordern und unbe­quem zu sein.

Freies WLAN in öffentlichen Gebäu­den und Plätzen weit­er vorantreiben. Mehr brauche ich dazu nicht zu sagen.

Ich möchte Ein „dig­i­tales Bürg­er­büro“ ein­richt­en, damit der Ser­vice weit­er verbessert wird. Wir müssen ver­ste­hen, dass unsere Bürg­erin­nen und Bürg­er – ich habe sie eben unsere Kundin­nen und Kun­den genan­nt – dass sie selb­st bes­tim­men möcht­en, wie sie mit der Stadt in Verbindung treten. Und am Ende des Tages bedeutet Verbindung auch Verbindung in bei­de Richtungen.

Dazu kann manch­mal „Mul­ti­chan­nel“ wichtig sein … eine sin­nvolle Verknüp­fung von Online- und Offline-Ange­boten. ‑Auch dies übri­gens in der freien Wirtschaft kein ganz unbekan­ntes Thema.

Aber zurück zum dig­i­tal­en Wan­del: Langfristig will ich eine Ver­wal­tung fast ohne Akten. Alles Dinge, die nicht von heute auf mor­gen funk­tion­ieren, die bei etwas anderen aber ver­gle­ich­baren The­men­feldern in vie­len Betrieben der freien Wirtschaft gang und gäbe sind. In meinem Büro in Mün­ster ste­hen ganze 5 Aktenord­ner … die hat mein Vorgänger da gelassen; ich weiß nicht, was da abge­heftet ist. Wir brauchen das nicht mehr.

Ich bin der fes­ten Überzeu­gung, dass es bei im Wet­tbe­werb ste­hen­den Städten in Bezug auf die Dig­i­tal­isierung nicht viel anders ist, als bei konkur­ri­eren­den Unternehmen. Der Schnelle frisst den Langsamen. Arns­berg muss schnell sein.

Und „Bürg­erin­nen und Bürg­er stark machen“ für die dig­i­tale Zeit sollte mein­er Mei­n­ung nach auch bedeuten, dass wir den älteren Mit­bürg­erin­nen und Mit­bürg­ern, die vielle­icht nicht wie unsere Kinder mit dem Com­put­er groß wer­den, dass wir auch dieser Gruppe durch Bil­dungs- und Schu­lungsange­bote den Weg ins Inter­net, in das dig­i­tale Zeital­ter erle­ichtern. Hier gibt es schon ganz tolle Ini­tia­tiv­en, die die Stadt aus­bauen, fördern und unter­stützen sollte. Ich erin­nere nur an die Ini­tia­tiv­en im Arns­berg­er Bahn­hof, wo in diesem Bere­ich Vor­bildlich­es geleis­tet wird.

3.
Weit­er zukun­fts­fähige Arbeit­splätze unter­stützen und ermöglichen, auch durch neue Gewer­bege­bi­ete, wie eben beschrieben durch Unter­stützung der neuen dig­i­tal­en Möglichkeit­en, durch Unter­stützung der Wirtschaft und hier auch der Gesundheitswirtschaft.

Jed­er beste­hende und jed­er zukün­ftige Arbeit­splatz muss für uns zählen, weil er Men­schen in Arns­berg Zukun­ft sichert. Deshalb geht es mir auch um den Dienst für unsere Unternehmen, um den Dienst für die jun­gen Star­tups der Dig­i­tal­wirtschaft, die jun­gen Unternehmensgrün­derin­nen und ‑grün­der, für Selb­ständi­ge, für Handw­erk­erin­nen und Handw­erk­er, für die Gas­tronomie und den Einzel­han­del. ‑Dienst für die Zukun­ft der Arbeit­splätze in unseren vie­len Lan­de­sein­rich­tun­gen und vor allem in unseren bedeu­ten­den Indus­trie­un­ternehmen, die heute europa- und weltweit auch für gute Steuere­in­nah­men in unser­er Stadt sor­gen. Nur mit flo­ri­eren­den Unternehmen und guten Arbeit­splätzen und den daraus resul­tieren­den Ein­nah­men ist es über­haupt möglich, dass eine Stadt seine vielfälti­gen Auf­gaben für seine Bürg­erin­nen und Bürg­er erfüllen kann.

Wir müssen weit­er daran arbeit­en, neue Bewohner­in­nen und Bewohn­er in Arns­berg zu inte­gri­eren. Wir brauchen sie als Fachkräfte in unseren mit­tel­ständis­chen Betrieben. Hier muss das Wohn- und das Arbeit­sum­feld stim­men. Wohnen und Arbeit­en sind für mich zwei Seit­en der­sel­ben Medaille. Attrak­tive Arbeit­splätze schaf­fen in der Regel unsere Unternehmen. Stadt und Rat müssen für gute Rah­menbe­din­gun­gen sor­gen! Als Bürg­er­meis­ter ver­ste­he ich es als meine Pflicht, dafür zu sor­gen, dass inno­v­a­tiv­en Ideen in diesem Zusam­men­hang keine unnöti­gen Hür­den in den Weg gelegt werden.

Arns­berg muss als Wirtschafts­stan­dort weit­er gestärkt wer­den, und zwar in den wichti­gen Kern­feldern Pro­duk­tion, Dien­stleis­tun­gen, Gesund­heit und Han­del. Arns­berg ist regionales Zen­trum in diesen Bere­ichen und muss weit­er aus­ge­baut werden.

Und auch bei der Inte­gra­tion aus­ländis­ch­er Mit­bürg­erin­nen und Mit­bürg­er muss sich Arns­berg weit­er­hin offen zeigen. Mich hat äußerst beein­druckt, welch vielfältige, auch ehre­namtliche Hil­fe die Stadt und ihre Bürg­erin­nen und Bürg­er seit 2015/16 auf die Beine gestellt haben. Arns­berg ist auch hier Vor­bild. Arns­berg ist nicht nur Heimat für die, die in drit­ter Gen­er­a­tion hier leben.

Die Men­schen, die ja auch Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­er sind, egal, ob sie schon lange hier sind oder ob sie neu zuziehen … alle fühlen sich nur dann in ein­er Stadt wohl, wenn nicht nur der Arbeit­splatz stimmt, son­dern auch das Wohnen und das Leben. Hier sind bezahlbar­er Wohn­raum im Zen­trum, auch für junge Sin­gles, oder auch die Erschließung und der Aus­bau attrak­tiv­er Wohnge­bi­ete in unseren Dör­fern und am Stad­trand genau­so wichtig, wie die soge­nan­nten „weichen Fak­toren“ wie die Erneuerung des Stadt­bildes oder vielfältige Kul­tur­ange­bote. Kurz: Arns­berg muss attrak­tiv für seine Ein­wohner­in­nen und Ein­wohn­er sein. Ich will, dass unsere Stadt beson­ders fam­i­lien­fre­undlich ist!

Und zur Attrak­tiv­ität ein­er Stadt, ges­tat­ten Sie mir den Blick über den Teller­rand hin­aus, gehört genau­so der Schutz unser­er wun­der­vollen Lage mit­ten im Sauer­land, an der Ruhr, zwis­chen Möhne und Sor­pe, mit­ten im Arns­berg­er Wald. Dies alles macht für mich Arns­berg auch lebenswert. Natur und Umwelt sind aus unser­er Stadt nicht wegzu­denken. Wir müssen die Leben­squal­ität in allen Bere­ichen stetig verbessern.

Wie vorhin erzählt, bin ich seit einem guten Jahr in Mün­ster. Vom Fahrrad­we­genetz, das man dort sehen kann, kön­nen andere Städte sich­er träu­men. Dies ist sich­er nicht 1:1 umset­zbar … haben wir zum Glück auch ein paar Hügel in unser­er Stadt. Wir brauchen öffentliche E‑Ladestationen für Autos, um E‑Mobilität zum All­t­ag wer­den zu lassen. Was spricht dage­gen, auch bei diesen The­men von anderen zu ler­nen? Aus mein­er Sicht nichts.

4.
Unsere starken Vere­ine stärk­er machen. Neues Engage­ment über­all unter­stützen. Die Zusam­me­nar­beit Stadt und Vere­ine weit­er verbessern.

Wir müssen ehre­namtlich­es und bürg­er­schaftlich­es Engage­ment weit­er pfle­gen und fördern. Sie wis­sen, dass ich, was Vere­insleben ange­ht, ein nicht ganz unbeschriebenes Blatt bin. Wenn ich kein Ohr oder Ver­ständ­nis für die Prob­leme von Vere­inen habe, dann haben es gewiss nicht viele. Gemein­sam mit Rat und Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern der Ver­wal­tung Lösun­gen suchen, wenn sich Hür­den auf­tun: Dies funk­tion­iert in Arns­berg in vie­len Fällen her­vor­ra­gend und muss min­destens so gut weit­erge­hen. Vere­ine, Stiftun­gen, ehre­namtliche Insti­tu­tio­nen sind lebenswichtig für eine lebendi­ge Stadt und gehören gefördert und unterstützt.

Und wenn man bei unseren Vere­inen ist, dann ist man auch schnell bei unseren Sport­stät­ten. Die Instand­set­zung / Ren­ovierung des Sta­dions „Große Wiese“ ste­ht genau­so an, wie die Instand­set­zung des Sport­platzes in Niedereimer. Auch hier würde ich mich gern dafür ein­set­zen, dass wir schnell zu Lösun­gen kom­men, die bezahlbar sind, aber die Qual­ität unser­er Sport­stät­ten spür­bar verbessern.

5.
Den sozialen Zusam­men­halt stärken. Wir alle sind Arns­berg. Jün­gere und Ältere zusam­men sehen und ihren Zusam­men­halt stärken in unser­er Stadt.

Wir müssen weit­er daran arbeit­en, das Zusam­men­leben von Alt und Jung in unser­er Stadt gut zu organ­isieren, also den demografis­chen Wan­del pos­i­tiv zu gestal­ten. Arns­berg muss DIE Stadt im Umkreis sein, in der Kinder gern groß wer­den, in der junge Men­schen gern arbeit­en und mit ihrer Fam­i­lie gern leben und in der alte Men­schen gern ihren Lebens­abend ver­brin­gen. Entschei­dend ist, dass sich diese Wün­sche nicht gegen­seit­ig auss­chließen, son­dern par­al­lel miteinan­der gestal­tet werden.

Dies bedeutet ganz konkret für die jun­gen Men­schen, dass die notwendi­gen Mit­tel bere­it­gestellt wer­den, um unsere Bil­dungs­stan­dorte, also Schulen, VHS oder die Stadt­bib­lio­thek sowohl baulich und von der Möblierung her auf einen Stand zu brin­gen, dass zumin­d­est die Ler­numge­bung nicht dafür ver­ant­wortlich ist, wenn Ler­nen keinen Spaß macht. Mar­o­de Toi­let­ten oder nicht schließende Fen­ster in Schul­ge­bäu­den müssen der Ver­gan­gen­heit ange­hören. Über den abso­lut notwendi­gen Zugang zu dig­i­tal­en Lern­mit­teln in allen Schul­for­men für alle Schü­lerin­nen und Schüler habe ich bere­its gesprochen.

Und wenn ich bei sozialem Zusam­men­halt bin, dann halte ich es für abso­lut richtig, dass unsere Lan­desregierung eine sozialverträgliche Lösung für das Sozialtick­et im ÖPNV sucht. Aus mein­er Sicht sollte man alles tun, um auch den sozial Benachteiligten unser­er Gesellschaft in diesem Zusam­men­hang zu helfen.

Sozialer Zusam­men­halt bedeutet für unsere behin­derten Mit­bürg­erin­nen und Mit­bürg­er, dass Inklu­sion nicht nur auf Schule bezo­gen wer­den darf. Genau wie für unsere Senior­in­nen und Senioren bedeutet für Men­schen mit Behin­derung der bar­ri­ere­freie Zugang zu öffentlichen Gebäu­den ein ganz großes Stück Leben­squal­ität und eine Erle­ichterung ihres Tages. Hier muss die Stadt helfen und unter­stützen, mit Rat und Tat, mit unbürokratis­chen Lösun­gen für pri­vate Inve­storen und auch mit Geld, auch wenn hier sich­er nicht alles mach­bar ist, was wün­schenswert wäre.

Ein The­ma, das uns akut in diesem Zusam­men­hang beschäfti­gen muss, ist die Frage, wie wir entsprechende Mit­tel zur Ver­fü­gung stellen, um eine Auf­stiegshil­fe oder einen Aufzug für Roll­stuhl- und Rol­la­tor­fahrerin­nen und ‑fahrer oder auch Rad­fahrerinnne und Rad­fahrer zwis­chen Neheimer Bus­bahn­hof und Markt zu ermöglichen. Nur ein Beispiel …. aber ein gutes für dieses Thema.

6.
Unsere Stadt noch attrak­tiv­er machen für junge Fam­i­lien, neue Ein­wohner­in­nen und Ein­wohn­er und Gäste. Dazu gehört für mich auch mehr Sauberkeit, mehr Bänke und Sitzmöglichkeit­en und weniger Straßenlöcher.

Wir müssen weit­er an unser­er öffentlichen Infra­struk­tur arbeit­en. Natür­lich gibt es Schlaglöch­er in eini­gen Straßen, öffentliche Gebäude mit Ren­ovierungsstau, schmud­delige Eck­en, in die man im Dunkeln nicht so gern geht.

Ich finde es gut, dass auch von CDU-Seite die Verbesserung des Sicher­heits­ge­fühls in sog. Angsträu­men durch bessere Beleuch­tung z.B. zwis­chen Haupt- und Goethes­trasse oder die Treppe zum Bus­bahn­hof, die Rück­seite der Deutschen Bank ange­sprochen werden.

Ob eine Videoüberwachung des öffentlichen Raumes in diesem Fall vielle­icht auch noch eine zusät­zliche Lösung sein kann, auch dies muss man sich genau anse­hen. Als Kaufhaus­mann sind mir Vorteile und Nachteile ein­er Videoüberwachung bestens bekannt.

Im Zusam­men­hang mit der Ren­ovierung und der Erneuerung von Straßen möchte ich unsere kleineren Stadt­teile nicht vergessen. In Niedereimer wird die Wannes­trasse ger­ade mit großem Aufwand instand geset­zt, in Bre­it­en­bruch liegt nach mein­er Ken­nt­nis ein entsprechen­der Antrag vor. Dies muss kon­tinuier­lich weit­erge­hen, damit Investi­tion­sstaus, die später viel teur­er kom­men, ver­mieden werden.

Meine Erfahrung sagt mir zwar, dass andere Kom­munen hier vielfach deut­lich größere Prob­leme haben, aber natür­lich gibt es auch hier in Arns­berg, in vie­len Fällen sehr berechtigt, Wün­sche der Bevölkerung. Eine Stadt hat die Auf­gabe, diese Wün­sche auf- und ernst zu nehmen. Und bei der Umset­zung, bei der Besei­t­i­gung von Män­geln erwarten die Bürg­erin­nen und Bürg­er, weil sie wis­sen, dass nicht alles sofort geht, dass es keine Bevorzu­gung einzel­ner Pro­jek­te oder Stadt­teile gibt und dass die Stadt erk­lärt, warum etwas gemacht wird oder ver­schoben wer­den muss. Das Gros der Bürg­erin­nen und Bürg­er ver­ste­ht das … einige Leser­briefe in der West­falen­post lassen ver­muten, dass es Aus­nah­men von dieser Regel gibt.

Haben Sie bitte Ver­ständ­nis, dass ich heute bei weit­em nicht alle wichti­gen The­men für Arns­berg erwäh­nen und die paar, die ich angeris­sen habe, nur kurz skizzieren kann. Ich habe am Anfang gesagt, dass ich die Arbeit für eine Stadt für span­nend und vielfältig, aber auf der anderen Seite auch für her­aus­fordernd und anspruchsvoll halte. Auch bei der Vor­bere­itung des heuti­gen Abends ist mir dies mehr als bewusst geworden.

Absichtlich habe ich viele The­men und Her­aus­forderun­gen zunächst als Frage for­muliert, denn selb­stver­ständlich müssen alle Wün­sche auch finanziert wer­den. Gemein­sam mit den Fach­poli­tik­erin­nen und Fach­poli­tik­ern, gemein­sam mit den Kol­legin­nen und Kol­le­gen der Ver­wal­tung, aber vor allen Din­gen gemein­sam mit den Bürg­erin­nen und Bürg­ern möchte ich Pri­or­itäten entwick­eln, denn nicht alles kann in Zeit­en knap­per Kassen sofort erledigt wer­den. Die vorhan­de­nen Spiel­räume soll­ten wir aber alle gemein­sam sin­nvoll nutzen.

Meine Damen und Herren!

Ich bin kein Parteim­it­glied, ich bin kein Stad­trat dieser oder ein­er anderen Stadt und somit auch in kein­er Rats­frak­tion. Ich bin auch kein Mitar­beit­er der Stadtver­wal­tung oder in ein­er anderen Behörde. Wer ich bin, was ich bin und was ich kann, habe ich ver­sucht, Ihnen zu beschreiben.

Was ich will möchte ich zum Schluss noch ein­mal in 10 Punk­ten, verkürzt und spitz zusammenfassen:

  1. Ich will als Bürg­er­meis­ter bei allen Entschei­dun­gen „von den Bürg­erin­nen und Bürg­ern her denken“ und wün­sche mir, dass Rat und Ver­wal­tung das auch tun. Und in diesem Zusam­men­hang will ich für alle Bürg­erin­nen und Bürg­er und nicht für eine Partei arbeit­en. Ich weiß, dass dies CDU und Grüne in unser­er Stadt genau­so sehen.
  2. Ich will, dass unsere Stadt weit­er zusam­men­wächst und dies gelingt, wenn die Stärken und die Iden­titäten der Stadt­teile und Dör­fer gestärkt werden.
  3. Ich will, dass wir jedem Kind in Arns­berg beste Chan­cen bieten. Dazu gehört eine gute Kinder­be­treu­ung, sei es durch Tages­müt­ter, sei es durch Kindertagesstät­ten und im offe­nen Ganztag.
  4. Ich will, dass Arns­berg bei der Dig­i­tal­isierung Vor­re­it­er ist.
  5. Ich will Arbeit­splätze für Arns­berg schaf­fen und mithelfen, gute Beschäf­ti­gungsmöglichkeit­en für unsere Bürg­erin­nen und Bürg­ern zu bieten. ‑Auch denen, die es schw­er­er haben, im ersten Arbeits­markt Platz zu finden.
  6. Ich will passenden Wohn­raum für Sin­gles, Fam­i­lien und Senioren, auch passend zum Geld­beu­tel. Ich will das fam­i­lien­fre­undliche Arnsberg.
  7. Ich will das gute Miteinan­der von Men­schen mit und ohne Behin­derun­gen sowohl in der Schule als auch im Alltag.
  8. Ich will auch in Zukun­ft eine weltof­fene Stadt mit ein­er beispiel­haften Willkom­men­skul­tur, die von den Bürg­erin­nen und Bürg­ern gestal­tet, entwick­elt und gelebt wird. Und die sich auf die Unter­stützung von mir als Bürg­er­meis­ter ver­lassen kann.
  9. Ich will eine lebenswerte und grüne Stadt Arns­berg ohne Angsträume, die sauber und aufgeräumt ist.
  10. Ich will den sozialen Zusam­men­halt stärken und denen helfen, die Hil­fe benöti­gen: Kindern und Senioren, Gesun­den und Behin­derten, denen die Arbeit schaf­fen und denen, die auf Arbeit angewiesen sind.

Ich bewerbe mich um das Amt des Bürg­er­meis­ters unser­er Stadt und würde mich freuen, wenn Sie mich bei diesem Vorhaben unter­stützen wür­den. Ich bitte Sie um Ihre Unter­stützung, damit es mit unser­er Stadt weit­er nach vorne geht.

Ich per­sön­lich würde mich jeden­falls mit ganz­er Kraft in diese neue und span­nende Auf­gabe „reinknien“, würde neugierig und offen auf die Kol­legin­nen und Kol­le­gen und auf die beste­hen­den Teams zuge­hen und meine Unter­stützung anbieten.

Unab­hängig von allen Abstim­mungen in den ver­gan­genen Tagen oder heute möchte ich mich her­zlich bei der Find­ungskom­mis­sion, beim Vor­stand und bei vie­len Einzelper­so­n­en, die alle auch heute Abend hier sind, für viele inter­es­sante Gespräche und Ein­blicke und auch für das Ver­trauen bedanken, das sie in mich set­zen, in dem sie mich heute vorschla­gen. Stel­lvertre­tend: Vie­len Dank an Rosi Gold­ner, Klaus Kaiser und Klaus Büen­feld für viele gute Gespräche in den ver­gan­genen Wochen.

Eben­falls her­zlich bedanken möchte ich bei Hans Josef Vogel für so manchen fre­und­schaftlichen Tipp vor allem in den let­zten Tagen. Tipps, auf die ich sehr gern auch in Zukun­ft zurück­greifen würde, wenn ich darf. Es ste­ht mir als Kan­di­dat­en-Anwärter sich­er nicht zu, mich bei unserem ehe­ma­li­gen Bürg­er­meis­ter für seine Leis­tun­gen während sein­er lan­gen Amt­szeit zu bedanken. Aber wann hat man schon ein­mal die Gele­gen­heit als Bürg­er dieser Stadt „Danke“ zu sagen: Lieber Hans-Josef, das hast Du gut gemacht. Vie­len Dank.

Auch möchte ich mich bei mein­er Frau und meinen Kindern bedanken. Dafür, dass sie bere­it wären, mit mir gemein­sam diese Sache anzuge­hen. Ich halte das ganz und gar nicht für selb­stver­ständlich und deshalb möchte ich es auch last but not least erwähnen.

Vie­len Dank.