CDU Hüsten setzt sich für Pflegeschule ein

<span class="caps">CDU</span> Hüsten setzt sich für Pflegeschule ein

Der CDU-Ortsver­band Hüsten begrüßt die Über­legun­gen der Stadtver­wal­tung, das Gebäude der ehe­ma­li­gen St- Petri-Schule Hüsten an das Klinikum Hochsauer­land zu veräußern, um dort eine Pflege­fach­schule zu erricht­en. Bish­er ist vorge­se­hen, dass die Grimmeschule von Neheim nach Hüsten in das Gebäude der früheren St. Petri-Schule umzieht. Die Ver­wal­tung schlägt stattdessen vor, in der Straße „Am Solepark“ eine neue Schule neben der Realschule zu bauen.

Der Neubau eines Schul­ge­bäudes für die einzige Hauptschule im Stadt­ge­bi­et wertet den Schul­stan­dort Hüsten auf. Gle­ichzeit­ig stärkt die Ein­rich­tung ein­er Pflege­fach­schule im Ortskern von Hüsten den gesamten Gesund­heits­stan­dort Arns­berg“ erk­lärte Hüstens CDU-Vor­sitzen­der Dr. Ger­hard Webers.

Wenn statt der Sanierung der St. Petri-Schule nun­mehr ein neues Gebäude gebaut wer­den solle, müsse das zügig und ohne unnötige zeitliche Verzögerun­gen geschehen. Die Schul­ge­meinde der Grimmeschule warte seit vier Jahren darauf, aus den beengten Räu­men der jet­zi­gen Schule in ein größeres Gebäude umziehen zu kön­nen. Die Schü­lerin­nen und Schüler hät­ten einen Anspruch darauf, unter opti­malen Bedin­gun­gen ler­nen zu kön­nen.

In diesem Zusam­men­hang müsse allerd­ings die verkehrliche Anbindung des Schul­ge­bäudes an die Arns­berg­er Straße beachtet wer­den. Hier erwarte die CDU, dass der vorge­se­hene Kreisverkehr an der Ein­mün­dung Arns­berg­er Straße/ Am Solepark („Kreuzung Möbel Wort­mann“) zeit­nah errichtet wer­den. Weit­er­hin müsse die Park­si­t­u­a­tion für das Lehrerkol­legium gek­lärt wer­den.

Die gegen­wär­ti­gen Coro­na-Sit­u­a­tion habe gezeigt, wie wichtig es sei, gut aus­ge­bildete Pflegekräfte in unseren Kranken­häusern zu haben, so die CDU Hüsten in ein­er Pressemit­teilung. Von daher sei es richtig, dass das Klinikum Hochsauer­land den Auf­bau ein­er Akademie zur Aus‑, Fort- und Weit­er­bil­dung von Pflegekräften plane. Das Gebäude der ehe­ma­li­gen St. Petri-Schule biete sich wegen der Nähe zum Karo­li­nen­hos­pi­tal ger­adezu dafür an.

Um nicht zusät­zlichen Verkehr in den Hüsten­er Ortskern zu brin­gen schla­gen die Hüsten­er Christ­demokrat­en vor, einen Park­platz auf dem früheren Schrottplatz an der Riggen­wei­de zu bauen, auf dem Schüler, Lehrer und Mitar­beit­er der Pflege­fach­schule sowie des Klinikums kosten­los parken kön­nten.

Weit­er­hin solle den Zugang zu der Fußgängerun­ter­führung am alten Fried­hof aufgeweit­et wer­den, so dass kein Angstraum entste­he und der Durch­gang ein­se­hbar sei.

Der Ein­gang der Schule müsse von der Möthe um 180 Grad gedreht wer­den in Rich­tung alter Fried­hof gedreht wer­den, so dass Schü­lerin­nen und Schüler sowie Lehrkräfte auf direk­tem Weg in die Schule gehen kön­nten.

Schließlich müsse rund das Gebi­et der Schule ein Hal­te­ver­bot ein­gerichtet wer­den, um ein wildes Parken zu ver­hin­dern.

Wir sind sich­er, dass bei Umset­zung dieser Maß­nah­men für die Anwohn­er rund um das Karo­li­nen­hos­pi­tal keine zusät­zlichen Verkehrs­be­las­tun­gen auftreten“, so die CDU abschließend.

Bil­dun­terzeile: v l n r: CDU-Vor­sitzen­der Dr. Ger­hard Webers, Ratsmit­glied Wern­er Ebbert sowie die Ratskan­di­dat­en Lena Eggen­hofer und Michael Peters informieren sich an der ehe­ma­li­gen St. Petri-Schule