Frau­en­uni­on zog mit „Wohin ent­wi­ckelt sich Fami­lie?“ vie­le Gäs­te an

Frau­en­uni­on zog mit „Wohin ent­wi­ckelt sich Fami­lie?“ vie­le Gäs­te an

Eine erfreu­lich gro­ße Anzahl von Zuhö­rern erleb­te in der Bör­se in Arns­berg eine inter­es­san­te und kon­tro­vers geführ­te Dis­kus­si­on. Die Vor­stands­mit­glie­der Johan­nes Huxol (Tri­lux), Anne Dei­mel (Ver­band Bil­dung und Erzie­hung), Nico­la Berk­hoff (Ver­band der allein­er­zie­hen­den Väter und Müt­ter), der geschäfts­füh­ren­de Gesell­schaf­ter der Walen­ta GmbH, Sascha Walen­ta, und die Poli­ti­ke­rin Dr. Anet­te Bun­se zeig­ten unter­schied­li­che Stand­punk­te auf.

Von einer gewünsch­ten Rund­um­be­treu­ung durch staat­li­che Insti­tu­tio­nen bis hin zu der For­de­rung, dass Fami­li­en­ar­beit finan­zi­ell unter­stützt wer­den müss­te, reich­ten die Ansich­ten. Am Schluss war das Fazit zu zie­hen, dass von Poli­tik, Wirt­schaft und Gesell­schaft noch sehr vie­le Auf­ga­ben zu erle­di­gen sind, damit die unter­schied­li­chen Vor­stel­lun­gen gleich­be­rech­tigt neben­ein­an­der­ste­hen kön­nen. Auf  die Fra­ge der Mode­ra­to­rin Dr. Elke Drep­per-Cra­mer, wo sie die Fami­lie in der Zukunft sehen, äußer­ten die Podi­ums­teil­neh­mer ihre Wün­sche: Die Fami­lie wird sich indi­vi­du­el­ler und fle­xi­bler ent­wi­ckeln, sie wird selbst­be­wuss­ter sein, wei­ter­hin die Basis der Gesell­schaft bil­den und kein Armuts­ri­si­ko in sich ber­gen.